Wir geben unser letztes Hemd



unter diesem Motto hat die Gewerkschaft ver.di für den 2. Juni 2016 zu einer Kundgebung vor dem Diakonischen Werk in Halle aufgerufen. Gut 100 Beschäftigte aus der Diakonie folgten dem Aufruf. Mit Transparenten und "dem letzten Hemd" wurde deutlich gemacht, dass die Beschäftigten in der Diakonie endlich Verhandlungen auf Augenhöhe Verlangen.

Solche Verhandlungen sind im Dritten Weg nicht möglich. Die jüngsten Beispiele in der Arbeitsrechtlichen Kommission der Diakonie Deutschland (Absenkung in der Altenhilfe um 20 Prozent) belegen dies deutlich.

Solidaritätsbekundungen erhielten die Beschäftigten von der Bundeskonferenz AGMAV+GA, aus Hessen und Württemberg. Auch dort fordern die Beschäftigten in der Diakonie Tarifverträge.
Oberkirchenrat Grüneberg, Vorstand der Diakonie Mitteldeutschland, war zu Beginn der Veranstaltung anwesend, wollte jedoch nicht zu den Kundgebungsteilnehmern sprechen.