Diakonie blockiert Dritten Weg



Das Diakonische Werk Mitteldeutschland versucht die Arbeit der „Dienstnehmer“ in der Arbeitsrechtlichen Kommission in Mitteldeutschland zu behindern. Im Arbeitsrechtsregelungsgesetz ist im § 12 Abs. 5 zu lesen:


"Die Dienstnehmervertreter haben, soweit sie im kirchlichen oder diakonischen Dienst stehen, Anspruch auf die Teilnahme an Schulungs- und Bildungsveranstaltungen, soweit diese Kenntnisse vermitteln, die für die Arbeit in der Arbeitsrechtlichen Kommission erforderlich sind."

Weiter steht im § 14:

"(1) Die Kosten ....  .....  nach § 12 Absatz 5 und 6 trägt das Diakonische Werk."

Die „Dienstnehmer“ hatten im Dezember mitgeteilt, dass sie vom 20. - 22.Januar an einer Schulung teilnehmen, welche notwendige Kenntnisse für die ARK Mitglieder vermittelt. Am 19. Januar vormittags wurden sie vom Diakonischen Werk informiert, dass die Kosten der Schulung nicht übernommen werden. Die Fortbildung wäre angeblich zu teuer und die „Dienstnehmervertreter“ könnten sich auch durch Vertreter des Diakonischen Werkes schulen lassen – so hätten es auch die ARK Mitglieder in der letzten Amtszeit gehalten .....

So will die "Dienstgeberseite" der "Dienstnehmerseite" diktieren, von wem sie sich schulen lässt! Dazu sollte man § 12 Abs. 1 im Arbeitsrechtsregelungsgesetz lesen:

"(1) Die Mitglieder der Arbeitsrechtlichen Kommission sind unabhängig und an Weisungen nicht gebunden. In der Ausübung ihres Amtes dürfen sie nicht behindert ... ....werden."

Das Diakonische Werk sollte sich nun entscheiden, ob es den Dritten Weg will, oder nicht. Wer den Dritten Weg will, muss auch die Kosten tragen. ....

... Diese Meinung wird auch vom Kirchengericht getragen, Herr Richter Born teilte am Nachmittag telefonisch mit, dass dem Antrag der "Dienstnehmer" auf eine einstweilige Verfügung bezüglich der Kostentragung entsprochen wurde.