Was nicht passt, wird passend gemacht – oder

 

 „mitteldeutsche Kirchendemokratie“

Nachdem zuerst der GAMAV im DW EKM deutlich gemacht hat, dass er sich an keiner Arbeitsrechtlichen (Absenkungs-) Kommission mehr beteiligt, tat dies auch die überwiegende Zahl der Mitarbeitervertretungen.

Zu den zwei anberaumten Wahlversammlungen reiste eine verschwindend geringe Zahl der ca. 1000 Wahlberechtigten an. Trotzdem wurde in der zweiten Wahlversammlung „gewählt“ und mit 13 bzw. 15 Stimmen schafften es die 3 einzigen Bewerberinnen, sich in die ARK wählen zu lassen. So sind drei der fünf Sitze der Arbeitnehmer besetzt.

Laut Kirchengesetz eine gültige Wahl. Aber peinlich !!!

Deshalb muss nun schnell etwas zu Recht gebogen werden.

In der Mitgliederversammlung des Diakonischen Werkes  wurde deshalb heute (27.10.2011) verkündet, dass am 28.11.2011 eine „Nachwahl“ stattfindet. Dieses Vorgehen ist zwar im Gesetz nicht vorgesehen, aber wer die Macht hat, kann ja auch bestimmen!

Die Arbeitgeber wurden aufgefordert, zu „werben“ dass sich weitere Kandidaten finden. Ja, wenn nun die Arbeitgeber unsere Vertreter werben, wessen Interessen werden diese dann – sofern sie gewählt werden – wohl vertreten?


Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?  
B. Brecht