Keine Extrawurst - Gleiche ArbeitnehmerInnenrechte für alle

Kundgebung und Demonstration

in Düsseldorf am 09.11.13



Über 500 Demonstranten aus allen Teilen Deutschlands trafen sich am 09.11.2013 in Düsseldorf. Sie protestierten gegen das Arbeitsrechtsregelungsgrundsätzegesetz, welches der Synode zur Verabschiedung vorgelegt wurde.



Für gute Stimmung sorgte dei Band Heavy Gummi



Sie fordertert "Streikrecht, im Namen des Herren"



Aus Würtemberg kam eine Gruppe "Diakonie - Lohnsklaven"



und auf dem Wasserweg aus Baden kamen die "ver.di - Kampfenten"







Berno Schuckardt - Witsch (ver.di) übergab 17 000 Unterschriften an den Vizepräses der Synode der EKD - Oberkirchenrat Klaus Eberle.
 OKR Eberle stellte in seiner Rede wortreich dar, dass die Kirche nicht beabsichtige von ihren Plänen abzuweichen und auf die Interessen der Beschäftigten einzugehen. Vom Thema der Kundgebung - mangelhafte Mitbestimmungsrechte und Arbeitsrechtsetzung ohne wirksame Interessenvertretung der Beschäftigten - versuchte er abzulenken, in dem er über die Refinanzierung sozialer Arbeit sprach.



Die Anwesenden äußerten ihren Unmut in vielfältiger Form.





Lothar Germer (Sprechergruppe Bundeskonferenz AG-MAV und GA) stellte klar, dass die angeblichen Verbesserungen im MVG lediglich dass beschreiben, was längst Realität ist. Er machte deutlich, dass die sogen. "Einladung an die Gewerkschaften, sich an der kirchlichen Arbeitsrechtsetzung zu beteiligen",nicht im geringsten unseren Forderungen entspricht. 



Mit einem Demonstrationszug durch die Stadt ging die Kundgebung zu Ende