Das wahre Gesicht


Diakonie Mitteldeutschland  beweist: Der "faire Interessenausgleich" des "Dritten Weges" braucht keine Beteiligung der Arbeitehmer!

So sieht der "Interessenausgleich" im Rahmen des Dritten Weges aus:

Im Herbst 2009 kam die Arbeitsrechtliche Kommission des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (ARK DW EKD) endlich zum Abschluss der "Tarif"-Verhandlungen für 2008.

Die Arbeitgeber in Mitteldeutschland hatten nun nichts Besseres zu tun, als einen Antrag an die schon lange nicht mehr besetzte Arbeitsrechtliche Kommission des Diakonischen Werkes in Mitteldeutschland (ARK DW EKM) zu stellen. Laut diesem Antrag sollte es die Lohnerhöhungen und die Ost- West Anpassung erst später, und die Einmalzahlungen gar nicht geben.

Völlig egal, ob sich die Arbeitnehmer nun an der Kommission beteiligen oder nicht - die gewünschte Verzögerung wird schon allein durch das Stellen des Antrags erreicht.

Wir als Arbeitnehmervertreter haben uns nicht auf dieses pseudodemokratische "Spiel" eingelassen. Die Arbeitgeber riefen deshalb die Schlictung an. Auch die Schlichtung  ist nur mit 2 Arbeitgebern und dem Richter besetzt. Diese führten nun den "fairen Interessenausgleich" im Sinne der Arbeitgeber herbei.

Merke: Interessenausgleich, im Sinne des "Dritten Weges" heißt,  die Interessen der Arbeitnehmer werden durch die Interessen der Arbeitgeber ersetzt.