Muster-Antrag auf Freizeitausgleich

Für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter in der Diakonie wird lt. AVR § 9b ein Jahresarbeitszeitkonto geführt. Der Abrechnungszeitraum ist das Kalenderjahr. Bei Vollbeschäftigung dürfen pro Jahr nicht mehr als 360 Plusstunden geleistet werden. § 9b (5). Davon können bis zu 150 Plusstunden auf das nächste Kalenderjahr übertragen werden § 9b (6).

Theoretisches Rechenbeispiel: max. 360 h - 150 h = 210 h.

Diese max. 210 h sind bis zum 30. April des nächsten Jahres zusammenhängend in Freizeit auszugleichen § 9b (8). Dazu soll die Mitarbeiterin bzw. der Mitarbeiter "rechtzeitig" einen Antrag stellen. Rechtzeitig heißt, es muss ein zumutbarer Zeitrahmen zur Verfügung stehen. Ist der Zeitausgleich genehmigt, gewährt worden, ist es wie beim Urlaub, er kann nicht zurückgenommen werden. Nur wenn dienstliche, krankheitsbedingte, gesetzliche oder auch tatsächliche Gründe dem Freizeitausgleich entgegenstehen, ist das Zeitguthaben als anteiliges Monatsentgelt auszubezahlen
§ 9b (8).

Musterantrag auf Freizeitausgleich